Die Malerin Gabriele Schlesselmann, Raum und Figur  (Portrait einer Malerin)

Deutschland 2001 AKM Berlin e.V.
Buch, Text und Regie: Renate Thea Schmidt  Postproduktion: Rainer Heinze
Interview: Jutta Brückner Länge: 29´40 Min
Kamera: Hanspeter Ulrichs, Fred Wulfleben  Copyright: Renate Thea Schmidt
Schnitt: Angelika Hansch, Renate Schmidt

Der Film versucht sich dem Begriff Raum zu nähern. In dem Schaffen von Farbräumen geht es um Grenzen und Grenzüberschreitungen, um Innen und Außen.

Zwischen zwei Dingen ist der Raum. Was geschieht im Zwischenraum zwischen den Menschen? Kein Ding oder Wesen hat eine Eigennatur, sondern formt sich in Beziehung zu allen anderen Dingen, Erscheinungs- und Lebensformen.

In Interviews mit der Malerin Gabriele Schlesselmann nähert sich der Film einzelnen Werken umd Themen. Diese umkreisen immer wieder Raum und Figur, und in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Farbe und des Materials Gold, dass die Künstlerin in einigen Bildern verwendet in Erinnerung an das Strahlen der byzantinischen Mosaiken, die sie in ihrer in Istanbul verbrachten Kindheit stark beindruckten.

 

Raum I, Fritz Rahmann

Deutschland 1993 Handelnder: Fritz Rahmann
Regie, Idee: Renate Thea Schmidt Länge: 23 Min
Kamera: Hanspeter Ulrichs, Renate Thea Schmidt Farbe, Ton, Video
Schnitt: Uli Hemberger, Renate Thea Schmidt Copyright: Renate Thea Schmidt

 

Der Film verfolgt die Arbeit eines Künstlers (Fritz Rahmann) im Raum, dessen Tätigkeit sich hier als Arbeit über Wahrnehmung versteht.

Das Interesse liegt auf dem Prozess des Agierens, auf Koexixtenz von vorgegebenem Raum, Zeit und geschaffenem Objekt. Dabei geht es auch um Gegenwart. Die Wahrnehmung bestimmt den Verlauf der Handlung und vergegenwärtigt, zu einer größtmöglichen Dichte zusammengefügt, die verschiedenen Elemente wie den Raum, die Mauern, die Latten, die Farbspuren, die Medien und die mentale Verfassung des Handelnden.

Die Kamera als Teil dieser Arbeit verfolgt das Tun chronologisch. In der Nachproduktion wurde dieser Prozess nicht verletzt, jedoch verkürzt. Über die Handlung sind Auszüge aus einem nachfolgenden Gespräch mit dem Künstler über seine Arbeit gelegt.